{"product_id":"metabilder-in-der-literatur","title":"Metabilder in der Literatur","description":"\u003cp\u003eDie Anzahl an Bildbeschreibungen in der Literatur ist unüberschaubar. Die Autoren Adolf Muschg, Kuno Raeber und Alain Robbe-Grillet erweitern die lange Tradition der Ekphrasis, indem sie einen sehr speziellen Bildtypus als Vehikel poetologischer Überlegungen favorisieren: Sie machen systematisch gerade solche Gemälde zum Gegenstand von Ekphrasen, die ihrerseits schon Bilder, Kunst-Betrachter oder die Malerei als Allegorie darstellen.\u003c\/p\u003e \u003cp\u003eAngeregt von Metabildern wie Vermeers \u003cem\u003eDie Malkunst\u003c\/em\u003e, Velazquez' \u003cem\u003eLas Meninas\u003c\/em\u003e oder Magrittes Pfeifenbildreihe machen die Autoren Orientierungsmuster, die unsere Wahrnehmung prägen, sichtbar und sensibilisieren für die Willkürlichkeit von Zuschreibungen, die Gleichzeitigkeit von Gegensätzen und die Frage der Perspektivierung. \u003cbr\u003eDie zahlreichen aufgedeckten Analogien zwischen den Metabildern und der Gesamtkonzeption der Romane lassen den spezifischen Blick von Autoren sichtbar werden, die von außen, mit skeptischer und zuweilen ironischer Distanz das System Kunst beobachten. Bei aller Unterschiedlichkeit greifen die Schriftsteller dabei nicht vornehmlich die Inhalte von Metabildern auf, sondern oftmals die Haltung gegenüber dem Kunstsystem: eine kontextualisierende, kritische und perturbierende, kurz: eine metaisierende Haltung. \u003c\/p\u003e","brand":"De Gruyter","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":57335353508184,"sku":"9783110448276","price":126.99,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0278\/1295\/4195\/files\/9783110448276.jpg?v=1780041666","url":"https:\/\/agendabookshop.com\/products\/metabilder-in-der-literatur","provider":"Agenda Bookshop","version":"1.0","type":"link"}