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Ablasskampagnen des Spätmittelalters
Ablasskampagnen des Spätmittelalters
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B01=Andreas Rehberg
Category1=Non-Fiction
Category=HBLC1
Category=HBLH
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Category=HRCX
Category=NHDJ
COP=Germany
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eq_non-fiction
Language_German
PA=Available
Price_€100 and above
PS=Active
Reformation
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Product details
- ISBN 9783110501629
- Weight: 1372g
- Dimensions: 170 x 240mm
- Publication Date: 22 May 2017
- Publisher: De Gruyter
- Publication City/Country: DE
- Product Form: Hardback
- Language: German
Martin Luthers Thesen gegen den Ablass gaben 1517 den Anstoß zur Reformation. Weniger bekannt ist die lange Vorgeschichte der Ablassverkündung in der spätmittelalterlichen Kirche. Der auf eine im Rahmen der Lutherdekade geförderte interdisziplinäre Tagung in Rom 2015 zurückgehende Band beleuchtet den Kontext des Ablassstreites vor dem Hintergrund der weitverbreiteten Ablasskampagnen, die schon in den beiden Jahrhunderten davor im Kirchenleben etabliert waren. Protagonisten der Ablassverkündung waren nicht nur die den Ablass ausstellenden Päpste und Bischöfe, sondern auch die Orden und diverse Laiengruppen, die die Erträgnisse in verschiedensten Bereichen – vom Brückenbau bis zur Versorgung von Notleidenden in Hospitälern – investierten. Untersuchungsschwerpunkt sind die theologischen, kirchenrechtlichen, sozialen, ökonomischen und kulturellen Aspekte des Ablasses und seiner Verkündung im Spätmittelalter. Ab dem 13. Jahrhundert entwickelten Theologen und Kanonisten die Lehre vom „Kirchenschatz". Kritik am Ablass und seinen Auswüchsen wurde schon früh geübt und von Jan Hus zu einem ersten Höhepunkt geführt. Die Statements des Runden Tischs eröffnen außerdem Perspektiven für den interkonfessionellen Dialog zum noch immer aktuellen Thema.
Andreas Rehberg, Deutsches Historisches Institut in Rom, Italy.
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