Massekhet Keritot

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A01=Federico Dal Bo
Age Group_Uncategorized
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Author_Federico Dal Bo
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Category1=Non-Fiction
Category=HBLA
Category=HRAX
Category=HRLM7
Category=NHC
Category=QRAX
Category=QRVP7
COP=Germany
Deconstruction
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Gender Studies
Language_English
PA=Available
Price_€100 and above
PS=Active
Sexual Transgressions
softlaunch
Talmud

Product details

  • ISBN 9783161526619
  • Weight: 888g
  • Dimensions: 163 x 239mm
  • Publication Date: 17 Jul 2013
  • Publisher: Mohr Siebeck
  • Publication City/Country: DE
  • Product Form: Hardback
  • Language: English
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Das Traktat Keritot des babylonischen Talmud gehört zur Ordnung Qodashim in der Mischna. Es behandelt den Tempel und seine Rituale, vor allem Opfergaben, aber hauptsächlich befasst es sich mit den Gesetzen zu Inzest, zu sexuellen Verstößen, Geburt und Fehlgeburten. Federico Dal Bo liefert mit diesem Kommentar eine historische, philologische und philosophische Untersuchung zu diesen geschlechtsspezifischen Themen. Er analysiert fast das ganze Traktat und bezieht sich dabei auf viele andere Quellen, sowohl jüdische (die Schriftrollen vom Toten Meer, Sifra und andere rabbinische Texte), als auch nicht-jüdische (akkadische, hethitische und ugaritische). Der Autor liefert zudem exakte philologische Betrachtungen zu Mischna und Gemara. Zuletzt befasst er sich mit geschlechtsspezifischen Thematiken, indem er den reduktionistischen Ansatz der Talmudstudien (die so genannte "Brisker Methode") mit philosophischer Dekonstruktion kombiniert. Dal Bo zeigt, dass die Rabbis beinahe im gesamten Traktat Keritot die menschliche Sexualität auf tendenziöse und restriktive Art und Weise beschreiben und behaupten, dass Heterosexualität der einzig legitime sexuelle Kontakt sei, wodurch jegliche andere sexuelle Neigung stigmatisiert wird.
Born 1973; 2005 PhD in Translation Studies from the University of Bologna; 2009 PhD in Jewish Studies from the Free University of Berlin; worked as Teaching Assistant in Theoretical Philosophy at the University of Bologna and as Research Assistant at the Institute for Jewish Studies at the Free University of Berlin.

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