Merkantiles Erzählen – Von Kauf und Verkauf in mittelhochdeutscher Literatur

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A01=Adrian Meyer
Age Group_Uncategorized
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Author_Adrian Meyer
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Category1=Non-Fiction
Category=DSBB
Category=HBTB
Category=KCZ
Category=NHTB
Category=PD
COP=Germany
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Language_German
Menschenhandel
PA=Available
Price_€50 to €100
PS=Active
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Product details

  • ISBN 9783110775709
  • Weight: 791g
  • Dimensions: 170 x 240mm
  • Publication Date: 18 Jul 2022
  • Publisher: De Gruyter
  • Publication City/Country: DE
  • Product Form: Hardback
  • Language: German
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Die Arbeit widmet sich der Frage, wie eine Beschreibung von Marktszenen in vormoderner Literatur zu leisten ist, ohne diese im Spiegel moderner wirtschaftswissenschaftlicher Grundannahmen zu verallgemeinern. Der Begriff der Wirtschaft wird daher weitestgehend vermieden, zugunsten der begrifflichen Schärfung des ‚Merkantilen‘ als konkret fassbare Sphäre spezifischer Praktiken. In Kapiteln zu einzelnen Lexem wird die semantische Einbettung und Metaphorizität solch merkantil relevanter Begriffe erörtert, um in den Analysen von acht mittelhochdeutschen Einzeltexten (Der Marktdieb, Die zwei Märkte, Der Krämer, Der Pfaffe Amis, Josefsgeschichte in der Weltchronik des Johans von Wien, Flore und Blanscheflur, Der guote Gêrhart, Die Rittertreue (Der dankbare Wiedergänger) das Moment des Merkantilen besonders in seiner narratologischen, aber auch in seiner metaphorischen Dimension herauszuarbeiten. Die Ergebnisse der Arbeit zielen somit auf das allgemeinere Phänomen, wie eine latent teleologische Beschreibungssprache, in diesem Fall die der Wirtschaftsgeschichte, semantisch und praxeologisch dekonstruiert werden kann, um ein Beschreibungsinstrumentarium zu liefern, dass merkantile Erzählszenen in ihrer Eigenlogik abzubilden vermag.

Adrian Meyer, University of Cologne, Germany.

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