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Niedergetrampelt von Einhörnern
Niedergetrampelt von Einhörnern
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Product details
- ISBN 9783527510726
- Weight: 595g
- Dimensions: 140 x 216mm
- Publication Date: 07 Apr 2021
- Publisher: Wiley-VCH Verlag GmbH
- Publication City/Country: DE
- Product Form: Hardback
Der Wall-Street-Journal-Bestseller nun in deutscher Sprache!
Der technologische Fortschritt hat nahezu auf alle Bereiche positive Auswirkungen: auf unsere Art zu leben, zu arbeiten und unsere Freizeit zu verbringen. Und doch haben digitale Technologien auch die Büchse der Pandora geöffnet - mit verheerenden Nebenwirkungen: Desinformation, Hass und Mobbing, katastrophale Verletzungen der Privatsphäre, durch die "Gig economy" entfesselte disruptive Zerstörungen, monopolistische Repressionen und mehr. Tech-Giganten wie Facebook, Apple, Google, Amazon, Alibaba, Uber, YouTube, Twitter, Airbnb und eine Handvoll anderer Einhörner stehen an einem Scheideweg. Übernehmen sie weiterhin keine moralische Verantwortung im unerbittlichen Streben nach Größe? Oder wagen sie einen Neustart und stellen Ethik und Empathie in den Mittelpunkt ihres Handelns?
COVID-19 dient als Brennglas für die Offenbarung des Besten und des Schlechtesten, was die Tech-Branche hervorbringt. Einerseits wäre das Leben definitiv viel mühsamer ohne Amazon, das uns das Nötigste direkt vor die Haustür legt, ohne Zoom und Skype, um mit unseren Kollegen und Familien zu sprechen, und ohne Netflix für das Streamen von Fernsehprogrammen und Filmen. Andererseits konnte sich innerhalb weniger Minuten eine Flut an Fehlinformationen und manchmal auch gefährlichen Lügen über das Virus per Twitter, Facebook, YouTube etc. rund um den Globus ausbreiten.
Kein anderer Industriezweig hat jeden Aspekt unseres Lebens so schnell, tiefgreifend und umfassend verändert wie die Tech-Branche. Keine andere Industrie hat uns alle in einem solchen Ausmaß zu Opfern und Schurken gemacht. Keine andere Industrie hat neue Instrumente wie die KI entwickelt, die wir immer noch nicht zu kontrollieren wissen und die uns eines Tages vielleicht eher ersetzen als ergänzen werden. Es wird Zeit, dass wir alle genauer hinschauen, was die Einhörner (Tech-Konzerne mit einem Wert über 1 Milliarde US-Dollar) so treiben. Wie sie ihre Versprechen brechen, dem Wohle der Gesellschaft zu dienen. Wie Risikokapital dazu beiträgt, dass sie immer mehr zu marktbeherrschenden Monstern werden, die alles schlucken, was ihnen bedrohlich erscheint.
Wenn wir nichts tun, um die Ambitionen der Tech-Riesen zu kontrollieren, könnte zur Realität werden, was in Orwells "1984" und Huxleys "Schöne Neue Welt" als alptraumhafte Zukunftsvisionen beschrieben ist. Im schlimmsten Fall könnte auch eine Kombination der beiden eintreten: "Die Huxley-Dystopie treibt die Orwell-Dystopie an", sagte der Aktivist Aza Raskin in einem mit Gavet geführten Interview. "Die beiden sind konvergierend, wie zwei sich aufeinander zubewegende Wände." Dennoch - es liegt in der Macht unserer Gesellschaften, diese Situation zu ändern. Wir können etwas dafür tun, dass das vergangene Jahrzehnt eines Tages nicht mehr als Norm, sondern als Irrweg angesehen wird.
"Niedergetrampelt von Einhörnern" ist ein erhellendes und aufrüttelndes Buch, das tiefe Einblicke hinter die Kulissen gewährt. Es ist die umfangreiche Enthüllung der Tech-Insiderin Maëlle Gavet, die sagt: "Wir brauchen nicht weniger Technologie, wir brauchen empathischere Technologie." Sie beschreibt, wie die Tech-Branche diesen entscheidenden Wandel selbst vollziehen und Veränderungen vorantreiben kann, während Regierungen bereits aktiv an den Leitplanken dafür arbeiten.
Der technologische Fortschritt hat nahezu auf alle Bereiche positive Auswirkungen: auf unsere Art zu leben, zu arbeiten und unsere Freizeit zu verbringen. Und doch haben digitale Technologien auch die Büchse der Pandora geöffnet - mit verheerenden Nebenwirkungen: Desinformation, Hass und Mobbing, katastrophale Verletzungen der Privatsphäre, durch die "Gig economy" entfesselte disruptive Zerstörungen, monopolistische Repressionen und mehr. Tech-Giganten wie Facebook, Apple, Google, Amazon, Alibaba, Uber, YouTube, Twitter, Airbnb und eine Handvoll anderer Einhörner stehen an einem Scheideweg. Übernehmen sie weiterhin keine moralische Verantwortung im unerbittlichen Streben nach Größe? Oder wagen sie einen Neustart und stellen Ethik und Empathie in den Mittelpunkt ihres Handelns?
COVID-19 dient als Brennglas für die Offenbarung des Besten und des Schlechtesten, was die Tech-Branche hervorbringt. Einerseits wäre das Leben definitiv viel mühsamer ohne Amazon, das uns das Nötigste direkt vor die Haustür legt, ohne Zoom und Skype, um mit unseren Kollegen und Familien zu sprechen, und ohne Netflix für das Streamen von Fernsehprogrammen und Filmen. Andererseits konnte sich innerhalb weniger Minuten eine Flut an Fehlinformationen und manchmal auch gefährlichen Lügen über das Virus per Twitter, Facebook, YouTube etc. rund um den Globus ausbreiten.
Kein anderer Industriezweig hat jeden Aspekt unseres Lebens so schnell, tiefgreifend und umfassend verändert wie die Tech-Branche. Keine andere Industrie hat uns alle in einem solchen Ausmaß zu Opfern und Schurken gemacht. Keine andere Industrie hat neue Instrumente wie die KI entwickelt, die wir immer noch nicht zu kontrollieren wissen und die uns eines Tages vielleicht eher ersetzen als ergänzen werden. Es wird Zeit, dass wir alle genauer hinschauen, was die Einhörner (Tech-Konzerne mit einem Wert über 1 Milliarde US-Dollar) so treiben. Wie sie ihre Versprechen brechen, dem Wohle der Gesellschaft zu dienen. Wie Risikokapital dazu beiträgt, dass sie immer mehr zu marktbeherrschenden Monstern werden, die alles schlucken, was ihnen bedrohlich erscheint.
Wenn wir nichts tun, um die Ambitionen der Tech-Riesen zu kontrollieren, könnte zur Realität werden, was in Orwells "1984" und Huxleys "Schöne Neue Welt" als alptraumhafte Zukunftsvisionen beschrieben ist. Im schlimmsten Fall könnte auch eine Kombination der beiden eintreten: "Die Huxley-Dystopie treibt die Orwell-Dystopie an", sagte der Aktivist Aza Raskin in einem mit Gavet geführten Interview. "Die beiden sind konvergierend, wie zwei sich aufeinander zubewegende Wände." Dennoch - es liegt in der Macht unserer Gesellschaften, diese Situation zu ändern. Wir können etwas dafür tun, dass das vergangene Jahrzehnt eines Tages nicht mehr als Norm, sondern als Irrweg angesehen wird.
"Niedergetrampelt von Einhörnern" ist ein erhellendes und aufrüttelndes Buch, das tiefe Einblicke hinter die Kulissen gewährt. Es ist die umfangreiche Enthüllung der Tech-Insiderin Maëlle Gavet, die sagt: "Wir brauchen nicht weniger Technologie, wir brauchen empathischere Technologie." Sie beschreibt, wie die Tech-Branche diesen entscheidenden Wandel selbst vollziehen und Veränderungen vorantreiben kann, während Regierungen bereits aktiv an den Leitplanken dafür arbeiten.
Maëlle Gavet wurde vom Weltwirtschaftsforum als eine der Fortune's 40 under 40 und als Young Global Leader, von der Fast Company als eine der kreativsten Menschen im Geschäftsleben sowie vom Time Magazine als eine der 25 Top-'weiblichen Techpreneurs' ausgezeichnet. Sie war leitende Angestellte bei zahlreichen großen Technologieunternehmen auf der ganzen Welt, darunter die Priceline Group (OpenTable, Kayak, Booking.com) und Compass. Außerdem war sie 6 Jahre lang Principal bei der Boston Consulting Group.
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