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Paradoxe der Parrhesie
Paradoxe der Parrhesie
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A01=Hartmut Leppin
Age Group_Uncategorized
Age Group_Uncategorized
Author_Hartmut Leppin
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Category1=Non-Fiction
Category=DSBB
Category=HRC
Category=HRCC2
Category=HRCM
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COP=Germany
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eq_non-fiction
Foucault
Freimut
Kritik
Language_German
PA=Available
Price_€20 to €50
PS=Active
softlaunch
Product details
- ISBN 9783161575501
- Weight: 243g
- Dimensions: 115 x 181mm
- Publication Date: 31 Jul 2022
- Publisher: Mohr Siebeck
- Publication City/Country: DE
- Product Form: Paperback
- Language: German
Hartmut Leppin unternimmt den Versuch, die Geschichte des griechischen Wortes parrhesía, oft als Freimut übersetzt, von seinem Beginn in der attischen Demokratie bis zur christlichen Spätantike zu verfolgen. Er berücksichtigt dabei auch nicht-klassische Sprachen wie Syrisch, Koptisch und Hebräisch, um die intellektuelle Verflechtung in der antiken Mittelmeerwelt zu verdeutlichen. Es zeigt sich, dass dem Wort ein großer Geltungsanspruch innewohnte, dass dieser sich aber in unterschiedlichen kulturellen Kontexten höchst unterschiedlich ausnahm. Daher werden verschiedene Adressaten betrachtet: Mitbürger, Vertraute, Mächtige und Gott. In Auseinandersetzung mit der modernen Forschung, die stark von Michel Foucault beeinflusst ist, macht Hartmut Leppin deutlich, dass die Parrhesie zwar eine kritische Tonlage wählte, aber in einem hohen Maße dazu beitrug, das jene, die sich ihrer bedienten ihr Gesicht wahren konnten.
Geboren 1963; Studium in Marburg, Heidelberg, Pavia und Rom; 1990 Promotion; 1995 Habilitation; nach Stationen in Greifswald, Nottingham und Göttingen seit 2001 Professor für Alte Geschichte in Frankfurt am Main; Fellowships in Cambridge (UK) und Princeton (IAS); 2015 Leibnizpreis.
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