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Ptolemaeus Gnosticus?
Ptolemaeus Gnosticus?
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A01=Christoph Markschies
Age Group_Uncategorized
Age Group_Uncategorized
Author_Christoph Markschies
automatic-update
Category1=Non-Fiction
Category=HPCA
Category=HRCC2
Category=HRCG3
Category=HRCM
Category=QDHA
Category=QRM
Category=QRMB
Category=QRMF13
Category=QRVG
Category=QRVS
COP=Germany
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eq_isMigrated=2
eq_nobargain
GnosisGnostizismus
Kirchengeschichte
Klassische Philologie: Griechische Literatur der Kaiserzeit
Language_German
PA=Available
PlatonismusMittelplatonismusantike Philosophiegeschichte
Price_€100 and above
PS=Active
softlaunch
Product details
- ISBN 9783161626937
- Weight: 699g
- Dimensions: 160 x 235mm
- Publication Date: 30 Jan 2024
- Publisher: Mohr Siebeck
- Publication City/Country: DE
- Product Form: Hardback
- Language: German
Im vorliegenden Band führt Christoph Markschies seine Studien zur Geschichte der "Valentinianischen Gnosis", einer der einflussreichsten Schulen der sogenannten christlichen Gnosis, fort. Während sich der erste Band von 1993 mit den Fragmenten und Überlieferungen des angeblichen Schulgründers, des stadtrömischen christlichen Theologen Valentinus (2. Jh. n.Chr.) beschäftigte, geht es in diesem zweiten Band um den ebenfalls in Rom lehrenden christlichen Theologen Ptolemaeus, der gern als zweites Schulhaupt nach dem Gründer wahrgenommen wird. Durch eine sorgfältige Analyse seines beim spätantiken Bischof Epiphanius von Salamis überlieferten Brief an die römische Matrone Flora und eines angeblich seine Lehre zusammenfassenden Referats beim kaiserzeitlichen Bischof Irenaeus von Lyon wird ein eigenständiger christlicher Denker der hohen Kaiserzeit erkennbar, der in Auseinandersetzung mit anderen Autoren seiner Zeit und Anknüpfung an sie Probleme zu lösen versuchte, die sich einem Christen stellten, der auf dem Niveau zeitgenössischer Popularphilosophie dachte. Ein ausführlicher Kommentar zum Brief und seinem Kontext samt einer Einleitung in das Referat seiner Lehren wird ergänzt durch verschiedene Untersuchungen zur Frühgeschichte der nach Valentinus benannten Richtung christlichen Denkens, die schon in der Antike der sogenannten "Erkenntnis" ("Gnosis") zugeordnet wurde. Im Ergebnis der sorgfältigen philologischen, ideen- und institutionengeschichtlichen Untersuchungen zeigt sich, dass höchstwahrscheinlich weder Valentinus noch Ptolemaeus nach dem Zeugnis ihrer erhaltenen Texte als Urheber der sogenannten Valentinianischen Gnosis in Anspruch genommen werden dürfen, sondern ihre stadtrömischen Schüler in der zweiten Hälfte des zweiten Jahrhunderts.
Geboren 1962; Studium der Ev. Theologie, Klassische Philologie und Philosophie; 1991 Promotion; 1994 Habilitation und Ordination; Lehrstuhl für Antikes Christentum, Humboldt-Universität zu Berlin und Präsident der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften; Mitglied der Akademien der Wissenschaften in Berlin, Heidelberg und Mainz, der Norwegischen Akademie der Wissenschaften, der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste sowie der Academia Europea.
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