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Vieldeutigkeit
Vieldeutigkeit
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A01=Gunter Figal
Asthetische Normativitat
Author_Gunter Figal
Category=JHM
Category=JHMC
Category=QDH
Category=QDT
Category=QDTK
Category=QDTN
Category=QRAB
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Kunst als Paradigma
Phanomenologie
Philosophische Wahrheit
Rationalitat
Wahrnehmung
Product details
- ISBN 9783161621604
- Weight: 424g
- Dimensions: 156 x 231mm
- Publication Date: 15 Feb 2023
- Publisher: Mohr Siebeck
- Publication City/Country: DE
- Product Form: Paperback
Das Vieldeutige ist ein Thema der Philosophie seit ihren Anfängen. Doch im Allgemeinen wurde die Vieldeutigkeit zugunsten der Eindeutigkeit abgewertet, und zwar, weil nur das Eindeutige sicher erkannt und gewusst werden kann und sich die Philosophie selbst als orientiert am Wissen und seiner Wahrheit verstand. Das vorliegende Buch konzipiert die Philosophie hingegen vom Vieldeutigen her und wertet damit - phänomenologisch, ästhetisch und hermeneutisch - die Wahrnehmung als originäre Erfahrung des Vieldeutigen auf. Sofern diese Erfahrung in der Kunst intensiviert ist, wird die Kunst zum Paradigma der Philosophie. So lässt sich zeigen, wie theoretische und praktische Formen des Wissens im Vieldeutigen ihren Grund haben und nur umfassend rational sind, wenn dieser Grund nicht ignoriert oder verdrängt wird. Günter Figals Plädoyer für eine ästhetische Umstellung zielt nicht auf eine Überwindung der Philosophie, sondern darauf, philosophisch anders zu denken.
"Nur wenige philosophieren so sorgfältig aus den Quellen der antiken Texte wie Günter Figal. Nur wenige vermögen die ältere Tradition zum philosophierenden Zeitgenossen zu machen und deren Argumente zu vergegenwärtigen. Auch in diesem, seinem letzten Werk zu Lebzeiten ist Figal ein Meister des klaren Gedankens und des guten Beispiels. Erneut sehen wir den glänzenden Stilisten am Werk. Figals Buch ist Phänomenologie at its best. Es schließt den Kreis seines Gedankens. Es kann uns viel bedeuten."
Dirk Westerkamp in Zeitschrift für Kulturphilosophie 18, 2024/2, S. 195ff
"Nur wenige philosophieren so sorgfältig aus den Quellen der antiken Texte wie Günter Figal. Nur wenige vermögen die ältere Tradition zum philosophierenden Zeitgenossen zu machen und deren Argumente zu vergegenwärtigen. Auch in diesem, seinem letzten Werk zu Lebzeiten ist Figal ein Meister des klaren Gedankens und des guten Beispiels. Erneut sehen wir den glänzenden Stilisten am Werk. Figals Buch ist Phänomenologie at its best. Es schließt den Kreis seines Gedankens. Es kann uns viel bedeuten."
Dirk Westerkamp in Zeitschrift für Kulturphilosophie 18, 2024/2, S. 195ff
(1949-2024): 1976 PhD; 1987 Habilitation; 1989-2002 Professor of Philosophy at the University of Tübingen; since 2002 Professor for Philosophy at the University of Freiburg im Breisgau; since 2017 emeritus.
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